British Shorthair Kitten

British Shorthair Kitten haben einen gut ausgebildeten Geruchs- und Geschmackssinn. Er ist etwa doppelt so leistungsfähig wie der menschliche, allerdings haben Hunde beispielsweise einen noch weit besseren Geruch und Geschmack. Auch ist das Katzengehör oder das Katzenauge viel leistungsfähiger als Geruch und Geschmack.

Der Geruchs- und Geschmackssinn ist gerade im Sozialleben der British Shorthair Kitten von großer Bedeutung. Mit zunehmendem Alter markieren sie damit ihr Revier durch die Absonderung aus Schweiß- und Talgdrüsen, das heißt, sie setzen damit ihre Duftmarken. Untereinander erkennen sie sich am Körpergeruch, denn er ist besonders aussagekräftig bezüglich Gene, Anwesenheit, Hormonstatus und Revieranspruch. Mit zunehmendem Alter signalisieren Weibchen dann auch ihre Paarungsbereitschaft mit Hilfe ihres Körpergeruchs.

 

 

 

Der Geruch wird durch die Reibung an Gegenständen, Personen oder anderen Katzen weiter gegeben. Auch Duftmarken können dazu gesetzt werden. Letztlich werden auf diese Art und Weise Besitzansprüche kommuniziert.

Die Schweißdrüsen sind bei Katzen an den Fußballen verteilt, in der Region des Maules sowie am Kinn, an den Brustwarzen und am Anus. Die Talgdrüsen dagegen sind am Oberkiefer und an der Schwanzwurzel angesiedelt. Zum Riechen wiederum hilft Katzen ein besonderes Organ, das sich zwischen Rachen- und Nasenhöhle befindet.
Der Geschmackssinn der British Shorthair Kitten kann im Lauf der Zeit salzig, sauer und bitter unterscheiden. Süßes dagegen wird von ihnen überhaupt nicht wahr genommen. Damit ist ihr Geschmackssinn längst nicht so leistungsfähig wie der des Menschen. Besonders gut nimmt er tierische Aminosäuren im Fleisch auf, weil Katzen von Natur aus Fleischfresser sind. Wenn der Geruchssinn durch Erkältungen oder ähnliches beeinträchtigt ist, dann verlieren sie gleichzeitig meist auch den Appetit.